RÖMISCHES HAUS IN DER CALLE ERA
RÖMISCHES HAUS IN DER CALLE ERA

PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

Calle Antonio Cuello León, 15
30860 - PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

1990 wurden auf der Rückseite des alten Hafens, im Viertel, das als La Era bekannt ist, aine späte Nekropolis und ein Komplex von römischen Einfamilienhäusern ausgegraben. Die gröβten Häuser besaβen einen Empfangsraum, Schlafzimmer, Innenhof, Küche und Zisterne und erinnern an Modelle klassischer römischer Häuser mit einem zentralen Raum, von dem die anderen Räume abgingen. Die Generaldirektion für Kultur entschied, eines dieser Häuser aufgrund seines groβen Werts für Wissenschaft, Geschichte und Bildung und wegen seines guten Erhaltungszustands zu bewahren. Das Wohnhaus besitzt eine Fläche von 300 m2 und einen Grundriss mit folgenden Eigenschaften: ein groβer Hauptraum mit Bank und verputzten Wänden, von dem angenommen wird , das er als Triclinium oder Empfangsraum diente, zu beiden Seiten liegen zwei symmetrische Räume, die vom Hauptraum aus betreten werden. An der Nordseite findet man einen Raum mit Wasserleitungen oder Wasserrinnen, der als mögliches Atrium oder Vestibül identifiziert wurde. An diesem Patio liegen erneut zwei Räume auf jeder Seite, einer für die Speicherung von Wasser mit einer Zisterne von 2 Metern Tiefe, der sich neben der wahrscheinlichen Küche des römischen Hauses befand. Das Haus in der Calle Era war Teil der Stadtstuktur von Puerto de Mazarrón während der Römerzeit und war zusammen mit einer Reihe von Häusern und einem Netz aus Straβen und Gassen angelegt. Diese Häuser bildeten den einzigen bisher bekannten Kern der spätrömischen Zeit, der eindeutig als Wohnviertel zu identifizieren ist. Der Bau fällt mit der Zeit zusammen, in der die Einsalzfabrik ihren Produktionshöhepunkt erreichte (IV-V. Jhd. n. Chr.). Die Reste der gefundenen Materialien in den Wohnhäusern, das groβe Volumen an gefundenen Münzen und der Reichtum der häuslichen Ausstattung lassen darauf schlieβen, dass es sich um ein Gewerbe mit einer gewissen Kaufkraft handelte. Mann kann davon ausgehen, dass es sich um eine Siedlung handelte, die sich der mit der Pökelindustrie verbundenen Verwaltung und dem Verkauf ihrer Produkte widmete, in der die Menschen die Traditionen, das Wohnmodell und Stadtplanung der Römer bewahrten auch wenn starke locale Einflüsse festzustellen sind, worauf die Materialien und das Konstruktionssystem hinweisen.

KIRCHE VON SAN ANDRÉS
KIRCHE VON SAN ANDRÉS

MAZARRÓN

Calle San Andrés, 12
30870 - MAZARRÓN

Die Kirche von San Andrés wurde vom Markgrafen von Villena erbaut. Vom ursprünglichen Bau ist nur das Hauptschiff erhalten, das eine schöne Kassettendecke im Múdejar-Stil aufweist. Der Rest des Gebäudes wurde verschiedenen Renovierungen unterzogen, die ihm die Architektur, die es heute aufweist, verliehen haben. Im Inneren sind Reste der malerischen Wandverzierungen erhalten. Sie besitzt zwei Türen, die Seitentür entspricht dem ursprünglichen Eingang der Kirche, die laut González Simancas, der die Kirche am Anfang des XX. Jhd. besuchte, die Wappen von Guzmán, Cisneros, Enríquez und anderen aufweist, eingemeiβelt in kreisförmigen Kronen aus Blumen und Fruchtreliefs, ähnlich denen der Kapelle von Junterón in der Kathedrale von Murcia. Die Kirche von San Andrés wurde zum Kulturgut erklärt.

KLOSTERKIRCHE DER PURÍSIMA (ALL-REINEN)
KLOSTERKIRCHE DER PURÍSIMA (ALL-REINEN)

MAZARRÓN

Plaza del Convento
30870 - MAZARRÓN

Die Kirche mit Namen Konvent der Purísima ist verbunden mit einem bedeutenden Ereignis in dieser Gemeinde, das als Wunder der Allreinen bekannt ist. Am Ende des XVI. Jhd., am 17. November 1585, fand dieses auβergewöhnliche Ereignis statt. Laut der Legende legten einige Korsarenschiffe an der Küste von Mazarrón an, um den Ort zu überfallen doch das Vorhaben scheiterte dank der Intervention der Jungfrau. Später, im XVII. Jhd., gründeten die Franziskaner hier ein Kloster. In der Kirche ist besonders die Seitenkapelle zu erwähnen, von der angenommen wird, dass es sich um die alte Kapelle handelt, deren Ursprung wahrscheinlich im XVI. Jhd. liegt, obwohl die definitive Architektur, die sie heute aufweist, von Arbeiten aus dem XVIII. Jhd. stammt. Die Dekoration des so genannten Schreins der Jungfrau, Schutzpatronin von Mazarrón, ist einzigartig.

KIRCHE VON SAN ANTONIO DE PADUA
KIRCHE VON SAN ANTONIO DE PADUA

MAZARRÓN

Plaza del Ayuntamiento
30870 - MAZARRÓN

Am Fuβ des Hügels, auf dem die Vélez-Burg steht, und innerhalb des Ortskerns, der um die Burg herum lag, steht di Kirche von San Antonio de Padua, ganz in der Nähe der Kirche von San Andrés (XVI. Jhd.). Die Kirche von San Antonio, deren Bau in der zweiten Hälfte des XVI. Jhd. beendet wurde, gab der Markgraf von Vélez in Auftrag, damit die Arbeiter der Siedlung, die von ihm abhängig waren, einen Ort für ihre religiösen Riten erhielten. Die Kirche iste in sehr einfacher Bau und war in Laufe der zeit mehreren Renovierungen und Änderungen unterworfen, vor allem im XIX. und XX. Jhd. wurden Anbauten durchgeführt wie der Bau eines Glockenturms, einer Sakristei sowie Reparaturarbeiten an der Kuppel des Kreuzgangs. Während des Bürgerkriegs (1936-1939) wurden der barocke Altaraufsatz und einige kleinere Altäre zertört und später durch Nachbildungen ersetzt. Im Inneren fallen vor allem die Dekorationen an den Bogenzwickeln der Kuppel des Kreuzgangs mit Heiligenbildern ins Auge. Die Hauptfassade siert einen Nische, die San Antonio de Padua geweiht ist, sowie das Wappen des Hauses Vélez.

KAPELLE DER PURÍSIMA CONCEPCIÓN
KAPELLE DER PURÍSIMA CONCEPCIÓN

BOLNUEVO (MAZARRÓN)

Calle Lentisco
30877 - BOLNUEVO (MAZARRÓN)

MOLINETE-TURM
MOLINETE-TURM

MAZARRÓN

Calle Miguel de Cervantes
30870 - MAZARRÓN

Auf einer Anhöhe erhebt sich der Molinete-Turm oder auch Turm der Katholischen Könige. Es handelt sich um einen runden Wachturm, gebaut auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe der Festung del Vélez-Burg. Der Molinete-Turm wurde auf Anordnung der Katholischen Könige erbaut, die ihn im Jahr 1490 als geeignet für die Überwachung der Küste genehmigten. Von seinem Aussichtspunkt aus konnte man die Küste beobachten und Schutzmaβnahmen für die Gegend und den Ort Mazarrón gegen die häufigen Überfälle der Berberpiraten ergreifen. Der Turm wurde zum Kulturgut erklärt.

TURM VON SANTA ISABEL
TURM VON SANTA ISABEL

PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

Calle Teide, 213 Urb. La Cumbre
30860 - PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

Die unsichere Lage an der Küste aufgrund von Piraterie seitens der Berber brachte Mazarrón dazu, Wachtürme entlang der Küstenlinie zu erreichten die aktiven Fischfang und Landwirtschaft an der Küste erlaubten. Der La Cumbre-Turm oder alter Hafenturm oder Turm von Santa Isabel befindet sich auf einer Anhöhe, die zu der zeit, als der Turm gebaut wurde, den Hafen beherrschte. Heute liegt diese Anhöhe inmitten des Stadtkerns von Puerto de Mazarrón. Ter Turm hat einen runden Grundriss und hat eine leicht kegelstumpfige Form. Im Inneren befinden sich zwei gewölbte Bereiche. Der Turm wurde zum Kulturgut erklärt.

THE VILLA OF EL ALAMILLO
THE VILLA OF EL ALAMILLO

PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

Avenida de El Alamillo
30860 - PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

Die römischen villae waren Häuserkomplexe, die ihren Ursprung im traditionellen landwirtschaftlichen Charakter hatten, welche in Rom die Patrizierfamilien besaβen. Es handelte sich um unabhängige Siedlungen, die häufig über Infratrukturen für die Landwirtschaft, Handwerkstätten und, im Fall der villae im Küstenbereich, über industrielle Bereiche für die herstellung von Salzfischen verfügten. Diese villa ist ein Haus, das in der zweiten Hälfte des I. Jhd. n. Chr. erbaut worden sein muss und am Ende des nächsten Jahrhunderts verlassen wurde, möglicherweise wurde es auch noch in den ersten Jahren des III. Jhd. n.Chr. genutzt. Ursprünglich handelte es sich um einen Terrassenbau, aufgeteilt in zwei Bereiche: ein Wohnbereich mit den entsprechenden Bädern und ein weiterer industrieller Bereich, der heute besucht warden kann, mit sechs kleinen Becken, die für die Herstellung von Salzfischen und Garum (Fischsoβen) genutzt wurde, sowie ein Komplex mit Räumen, die um einen Innenhof lagen. Die wirtschaftliche Aktivität der villa war wahrscheinlich auf zwei Aspekte konzentriert. Einerseits lassen die kleinen Becken für Salzfische vermuten, dass eine wirtschaftliche Aktivität in kleinem Rahmen in Verbindung mit dem Fischfang bestand. Andererseits wurde diese Aktivität vermutlich mit der landwirtschaftlichen Nutzung der Böden ergänzt, die Dank des nahen Alamillo-Wasserbeckens bewässert warden konnten.

EHEMALIGE ALAUNFABRIK
EHEMALIGE ALAUNFABRIK

MAZARRÓN

Zona Minera de Mazarrón
30870 - MAZARRÓN

Alaun ist ein Sulfat aus Tonerde und Kalium, das im XVI. Jhd. häufig als Beize in Stoffarbe verwendet wurde. Das Produkt fand auβerdem noch weitere industrielle und häusliche Verwendung und wunde sogar in der Medizin gebraucht. Es finden sich Aufzeichnungen über die Produktion von Alaun ab den letzten Jahrzehnten des XV. Jhd., nachdem Heinrich der IV das Abbauprivileg an die Markgrafschaften von Villena und Vélez vergab. Alaun aus Mazarrón behielt seine Blütezeit bis 1592, als die Minen in Folge des Exportrückgangs in die europäischen Länder geschlossen wurden. Ab 1774 konzentrierte sich die Minenaktivität hauptsächlich auf die Behandlung von Abfällen oder Ablagerungen des Alaun, die “almagras” genannt wurden, was in dieser Epoche für die Behandlung von Tabak genutzt wurde. Diese Aktivität hat sich, traditionell und in kleinem Rahmen, bis in die heutige Zeit in Mazarrón erhalten. De rim Volksmund als “Alum” bezeichnete Stein (allgemein bekannt als Alaunstein bekannt, ein Produkt mit weiβer Farbe) wurde von Barbieren als Desinfektionsmittel nach der Rasur verwendet. In der alten Fabrik sind noch immer einige der ehemaligen Anlagen erhalten wie Becken, Waschbecken, Abgussbecken, Steintrockenbereiche, eine Wasserradbasis und Öfen für die Mineralien. Sie ist die älteste Fabrik von Mazarrón, allerdings existieren zwei weitere, jüngere Fabriken, die denselben Zweck erfüllten. Charakteristisch für diese Anlagen ist die rötliche Färbung der Ablagerungen (die Farbe wird in einigen Orten “almagra” oder “almazarrón” genannt), die Anlagen dieser Aktivität umgeben, und der Landschaft durch dieser einzigartige, emblematische und typische Farbe von Mazarrón etwas Besonderes verleinhen.

CASTILLO DE LOS VÉLEZ
CASTILLO DE LOS VÉLEZ

MAZARRÓN

Mazarrón
30870 - MAZARRÓN

Der Ort mit Namen “Casas de los Alumbres de Almazarrón” wurde in Abhängigkeit des Stadtrats von Lorca geründet und entstand dort, wo auch die Vélez-Burg und das Haus des Markgrafen von Villena erbaut wurden. Beide Häuser entstehen in der Gegend ab den letzten Jahrzehnten des XV.Jhd., nachdem Heinrich IV beiden Markgrafschaften das Privileg der Ausbeutung der Alaunminen zugestanden hatte. Die Burg hat einen unregelmäβigen Grundriss und besitzt eine Fläche von mehr als 3.000 m2, die man in zwei gut abgegrenzte Bereiche unterteilen kann: die eigentliche Festung und der Waffenhof. Seine Mauern sind einen Meter stark und stehen direct auf dem Mutterfelsen. Von der ursprünglichen inneren Struktur der Burg wieβ man – laut den Aufzeichnungen von González Simancas, der di Burg 1903 besuchte- dass sie Reste verschiedener Räume, Fuβböden, Türstürze aus bearbeitetem Kalkstein, Dekorationen aus rotem Stuck, Dekorationselemente, Stufen, unterirdische Konstruktionen und weitere Details, die heute verschwunden oder von der Halde einer alten Mine verschwunden oder von der Halde einer alten Mine verschüttet sind, bewahrte. Die Burg diente dem Markgrafen von Vélez wahrscheinlich als gelegentlicher Wohnsitz während seiner sporadischen Besuche, sein Statthalter wohnte wohl ständig auf der Burg. Der Komplex beherbergte wohl auch eine kleine Garnison, die damit beauftragt war, die Küste vor den Anfriffen den Angriffen der Berberpiraten zu schützen. Während dieser Bedrohungen zu schützen. Während dieser Bedrohungen schützte die Burg auch die Bevölkerung von Mazarrón, die vor allem aus Minenarbeitern bestand. Die Vélez-Burg von Mazarrón wurde zum Kulturgut erklärt.

CABEZO DEL PLOMO
CABEZO DEL PLOMO

MORERAS / BOLNUEVO (MAZARRÓN)

Carretera de Bolnuevo (entrada junto a Desaladora Virgen del Milagro)
30877 - MORERAS / BOLNUEVO (MAZARRÓN)

El Cabezo del Plomo ist eine der wichtigsten Siedlungen vom Ende der neolithisch-kalkolithischen Ära auf der Halbinsel. Es handelt sich um eine befestigte Siedlung auf einer Anhöhe auf der Hochebene an den Gebirgsausläufern Sierra de las Moreras. Im oberen Teil del Anhöhe sind Mauren und runde Hütten erhalten, während man imm unteren Teil Reste einer Tholos-Grabstätte findet, Zeugnis der Megalithkultur in der Gegend. Die archäologischen Fakultät der Universität Murcia unter der Leitung von Ana María Muñoz Amilibia in verschiedenen Phasen zwischen 1979 und 1985 durchgeführt. Die Ausgrabungsstätte wurde zum Kulturgut erklärt. Die Siedlung wurde zwischen dem Ende des IV und Mitte des III. Jahrtausend vor unserer Zeit bewohnt. Der bewohnte Teil hatte eine Ausdehnung von 3.200 m2 und war von einer Mauer umgeben, die sich an den angreifbarsten Stellen der Siedlung befand, das bedeutet, im Westen und Süden. Die Mauer wurde mit Hilfe der Bautechnik errichtet, bei der zwei Reihen Steine errichtet und die Zwischenräume mit kleineren Steinen gefüllt warden. Um die Verteidigungslinie zu verstärken, gab es daneben liegende Verteidigungsbastionen. Im Inneren der Anlage befanden sich die Wohnhäuser, die einen runden Grundriss und einen Steinsockel besaβen, das dach bestand wahrscheinlich aus pflanzlichem Material. Unter den bei den archäologischen Ausgrabungen entdeckten Materialien stechen vor allem die Steinwerkzeuge für landwirtschaftliche Arbeiten und Getreidemühlen heraus, ebenfalls gefunden wurden Überreste von Nutztieren und Pfeilspitzen für die Jagd. Das alles deutet darauf hin, dass das Leben in der Siedlung Modellen der Landwirtschaft und der Viehzucht folgte, auch wenn die Menschen ebenfalls jagten und Produkte in der hahen Umgebung, einschlieβlich der Küste, sammelten. Die Tholos von Cabezo del Plomo iste in Begräbnismonument auβerhalb der Mauern und am Fuβ der Siedlung. Es ist der einzige erhaltene Teil von der Nekropolis. Sie wurde in der ersten Hälfte des IV.Jahrtausends v. Chr. erbaut und es handelt sich um eine Trapezoid-Kammer, begrenzt durch Orthostate (vertikale Steine, die für den Bau verwendet wurden), und umgeben von einer runden Struktur. Der gesamte Auβenkomplex besitzt die Form eines Grabhügels. Sie besitzt keinen Eingangskorridor und das Dach bestand wahrscheinlich aus einer falschen Plankenkuppel. Das Monument wurde als Imitation der Wohnhäuser oder runden Hütten gebaut, was diese Monumente in einen zweiten Wohnsitz verwandelt. Einige Autoren sehen orientalische Einflüsse aufgrund der groβen Ähnlichkeit mit den tholoi am anderen Ende des Mittelmeers, in der Gegend des Ägäischen Meeres. Sie repräsentieren ein System kollective Begräbnisstätten, die nach und nach im Inneren der Begräbniskammer entstanden. Das Ritual verbindet die Kadaver mit seinen Gegenständen, die neben dem Verstobenen gelegt wurden mit dem Zweck, dass sie ihn in sein nächstes Leben begleiten. Ein Teil der Gegenstände, so wie diese, die der Vorstorbene täglich benutzte, haben einen funktionalen Zweck, währden andere magischen Charakter haben.

ARCO-AQUÄDUKT
ARCO-AQUÄDUKT

PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

Calle Cabo Oyambre
30860 - PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

Wasserbau aus Natursteinmauerwerk mit Kakl und Steinmörtel und Verwndung von Ziegelsteinen bei den inneren Arkadenabschlüssen, der wahrscheinlich aus dem XVIII-XIX Jhd. stammt. Das Aquädukt leitete das Wasser von del Quelle des El Alamillo zu den alten Fincas, die in der Umgebung der Los Lorentes-Ramblas lagen und sicherte so die Bewässerung des gesamten ehemaligen El Alamilo-Landes. Der Bau wurde bis vor ainigen Jahrzehnten genutzt, als das Wasser del Quelle versiegte und in Folge dessen der Anbau auf den Feldern aufgegeben wurde. Die Struktur ist verbunden mit und bildete Teil von anderen Abschnitten in der Gegend.

DER RÖMISCHE MEILENSTEIN
DER RÖMISCHE MEILENSTEIN

PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

Establecimiento adaptado a discapacitados

Calle La Torre esq. San Ginés (Museo Arqueológico-Factoría Romana)
30860 - PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

GEHEILIGTES HERZ JESU VON MAZARRÓN
GEHEILIGTES HERZ JESU VON MAZARRÓN

MAZARRÓN

Monte Santa Catalina junto a Jardín Miguel Ángel Blanco
30870 - MAZARRÓN

PUNTA DE LOS GAVILANES (SPERBER-LANDSPITZE)
PUNTA DE LOS GAVILANES (SPERBER-LANDSPITZE)

PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

Entre la playa de La Reya y playa de La Pava (Entrada por calle Argentina)
30860 - PUERTO DE MAZARRÓN (MAZARRÓN)

Von den ersten Jahrhunderten des II.Jahrtausends v.Chr.Bis zum Ende des II.Jhd. und Anfang des I.Jhd.n.Chr. Diese kleine Küstenerhebung, die Strände von La Reya und La Pava trennt, wurde seit vorgeschichtlicher Zeit bis in die Römerzeit bewohnt und aus diesem Grund müssen archäologische Ausgrabungen sehr präzise und methodisch sein. Aktuell werden die Ausgrabungen von einem Team der prähistorischen Abteilung der Universität von Murcia im Rahmen eines weit reichenden Forschungsprojekts geleitet, welches die alten Siedlungen an der Küste von Mazarrón mit einschlieβt. Die erste Besiedlung fand in den ersten Jahrhunderten des II. Jahrtausends v.Chr. statt in Verbindung mit einer frühen wirtschaftlichen Diversifizierung der Argar-Kultur in der Gegend, die sich auf die Ausbeutung des Meeres und die Unterstützung der Küstenschiffahrt konzentrierte. Später, im I.Jahrtausend v.Chr. bis zum Ende des VIII.Jhd. oder Anfang des VII.Jhd. v.Chr., wurde die Erhebung von den westlichen Phönizierstämmen als kleine Wirtschaftsenklave genutzt und blieb bis in das VI. Jhd. v.Chr. mit derselben Funktion bewohnt. Allerdings ist wohl die Identifizierung einer während des IV und III. Jhd. v. Chr. betriebene Silberabbauanlage einer der bedeutendsten Aspekte der Forschungen, die an der Ausgrabungsstätte betrieben warden. Es handelt sich um die bisher einzige Anlage diesen Typs im westlichen Mitterlmeer, in der eine metallurgische Technik angewandt wird, wie sie auf ähnliche Weise in den Silberminen von Attika in derselben Zeit gebraucht wurde. Von diesen Gebäuden sind die verschiedenen Abteilungen erhalten, die Einblick in den verwendeten Prozess geben, der aus der Kupellation von Blei, welches aus den nahe der Minen von Mazarrón gelegenen Schmelzen stammte. Nach Aufgabe der Anlagen, die mit den Ereignissen der Eroberung von Karthago durch die Römer im Jahr 209 v.Chr. zusammen fällt, wird der Ort am Ende des II. oder Anfang des I.Jhd. zu einem ähnlichen wirtschaftlichen Zweck erneut besiedelt, diesmal jedoch erlangte er nicht so groβe Bedeutung und ist verbunden mit dem Bergbau von Mazarrón unter römicher Verwaltung. Diese letzte Besiedlung überlebt bis eine neue Epoche beginnt, danach bleibt der Ort endgültig verlassen und wird nie wieder besiedelt, so das ser heute einen guten Erhaltungszustand aufweist, den wir unbedingt schützen sollten.

EL ALAMILLO-WASSERBECKEN
EL ALAMILLO-WASSERBECKEN

EL ALAMILLO (MAZARRÓN)

Calle Punta Mala
30860 - EL ALAMILLO (MAZARRÓN)

Es handelt sich um ein römisches Wasserbecken für die Wasserverteilung, das ab dem 1.Jhd. genutzt wurde, und von dem die Ein- und Abflüsse lokalisiert sind. Das Becken hat eine rechteckige Form und die Seitenmaβe 15,30 m. x 12,30 m. Und eine Tiefe von 1,35 m., so dass es ein groβes Wasservolumen fasste (mehr als 250.000 Liter). Die Mauern sind aus Kaklstein gefertigl, zwei von inhen gegen den Boden und die anderen beiden verstärkt durch Strebepfeiler. Ihnen ist das Becken mit Kalkmörtel und Keramikstücken in roter Farbe verputzt (opus signinum-Mörtel). Für die inneren Verbindungsstücke der Struktur sind Reste halber Schilfrohre erhalten, die als Verstäkung der Wasserundurchlässigkeit des Beckens dienten, einer gebräuchlichen Technik für römische Flüssigkeitsbehälter; die man auch in den Becken und Zisternen der Einsalzanlage findet. Neben einem der Mauern sieht man die Resre des Abflussystems und die Basis einer Zugangstreppe für die Reinigung. Der Wasserzufluss lag im nordöstlichen Winkel und der Wasserabfluss in südwestlichen Winkel des Beckens, welches die Orte der Gegend um El Alamillo und wahrscheinlich den Ort-Rihuete mit Wasser versorgte. Das Wasser stammte au seiner heute versieglen Quelle, die wenige Kilometer vom Becken entfernt in der angrezenden Gegend Balsicas lag. Einige Abschnitte des Aquädukts, welches das Wasser zum Becken leiteten, sind heute noch lokalisiert und erhalten. Für den Bau wurden ähnliche Techniken wie für das Becken verwendet. Der Kanal lag 0,20 Meter über dem Boden und sein Verlauf passte sich den Unregelmäβigkeiten des Bodens der untersten Gebirgsausläufer der Sierra del Algarrobo an.

CASINO ODER KULTURVEREIN
CASINO ODER KULTURVEREIN

MAZARRÓN

Plaza del Ayuntamiento
30870 - MAZARRÓN

Von diesem schönen Gebäude in eklektischem Stil von groβem Architektur- und Umweltinteresse sind nicht viele Daten bekannt. Sowohl das genaue Erbauungsdatum als auch der mit dem Bau beauftragte Architekt sind unbekannt, allerdings weiβ man, dass del Bau aus den letzten Jahrzehnten des XIX. Jhd. stammt. Es gibt Zweifel darüber, ob sein Bau als Wohnhaus oder als Casino geplant gewesen ist. In Inneren sticht vor allem eine eigentümliche sehr steile Wendeltreppe aus gegossenem Eisen hervor, die der Eiffel-Schule zugerechnet wird. Sie dürfte für den täglichen Gebrauch sehr unbequem gewesen sein, ist aber die einzige Verbindung zwischen den beiden Etagen des Gebäudes.

Versión accesible
Bono Turístico